Archiv für Dezember 2014

SOLIPARTY UND BROSCHÜRENPRÄSENTAION

>> Völkische Verbindungen – Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich < <

Broschürenpräsentation und Mobilisierung gegen den „Akademiker-Ball“ 2015

15. Dezember 2014 | 19:00 – 22:00 Uhr
Hörsaal 9, Campus, Uni Jena

Im Rahmen einer Präsentation der Neuauflage der Broschüre „Völkische Verbindungen – Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in
Österreich“ sollen der gesellschaftliche Einfluss von Burschenschaften in Österreich, ihre Geschichte, Brauchtum und psychosoziales Profil
nachgezeichnet und die Notwendigkeit, gegen die elitären Männerbünde vorzugehen, aufgezeigt werden. Zudem wird im Vortrag über die bisherigen
sowie die geplanten Proteste gegen den „Akademiker-Ball“ 2015 informiert.

Josef zahlt nix!

Konzert und Soliparty für Josef mit:

//Refpolk (Rap / Hip Hop)
//Daisy Chain (Rap / Hip Hop)
//Rana Esculenta (Hip Hop)
//Radical Hype (Punkrap)
//Kaye von Spoke P Kaye (Rap / Hip Hop)
//No Border Sound System (DJs)

20. Dezember 2014 | ab 20:00 Uhr
Jugendzentrum Hugo | Hugo-Schrade-Straße 51 | Winzerla
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JOSEF ZAHLT NIX!
Spendenaufruf der Unterstützer*innengruppe für Josef

Unsere Solidarität die könnt ihr haben
Nach seiner Festnahme bei den diesjährigen Protesten gegen den rechtspopulistischen Akademikerball in Wien, saß der Jenaer Antifaschist
Josef ein halbes Jahr in Untersuchungshaft. Vorwurf: versuchte schwere Körperverletzung, schwere Sachbeschädigung und Landfriedensbruch in
Rädelsführerschaft. Auf Grundlage widersprüchlicher Aussagen eines Zivilpolizisten und insgesamt mangelnder Beweislage wurde ihm quasi
alles zur Last gelegt, was bei den Protesten im Januar passiert war. In einem von breiter Öffentlichkeit skandalisierten Prozess, schien die
Wiener Justiz offensichtlich an Josef ein Exempel statuieren und mit einer unerwünschten Demonstration abrechnen zu wollen.

Der Prozess geht weiter
Schuldig aber frei, lautete schließlich das Ergebnis des dritten Prozesstages im Juli. Bei einem Strafmaß von 12 Monaten Haft, davon acht
bedingt d.h. auf Bewährung ausgesetzt, bedeutete dies zunächst einmal das Ende der sechs monatigen U-Haft und endlich „Freiheit für Josef“.
Eine Auge weinte, ein Auge lachte, aber es stand fest: Der Schuldspruch ist absolut inakzeptabel. Unabhängig von der politischen Dimension des
Urteils, die mit der Anwendung des Landesfriedensbruch-Paragrafen 274 Ausdruck einer allgemeinen repressiven Entwicklung in Österreich ist,
kommen damit neben den Gerichts- und Anwaltskosten, nämlich eventuell auch noch Schadensersatzforderungen auf Josef zu. Die Entscheidung von
Josef und seinen Anwält*innen das Urteil in der Berufungsinstanz anzufechten, ist deshalb nicht nur die einzig richtige juristische
Reaktion, sondern auch eine notwendige politische Antwort auf die Repression der Wiener Justiz.

Solidarität ist eine Waffe
Der politische Schauprozess in Wien gegen Josef geht also in die nächste Runde. Die Verfahrens- bzw. Anwaltskosten bewegen sich momentan im
fünfstelligen Bereich und Josef braucht weiterhin unsere Unterstützung. Deshalb: Ob mit Soli-Partys, Info-Veranstaltungen oder eurer direkten
Spenden – Unterstützt Josef in der Berufungsinstanz bei den Prozesskosten und erklärt euch solidarisch! Josef zahlt nix!

Infos, Spenden und Aktuelles zum Fall auf:
http://rotehilfejena.blogsport.de
http://soli2401.blogsport.eu/