Archiv für Januar 2015

Gemeinsam und entschlossen nach Suhl – RASSISMUS ENTGEGENTRETEN

//Treffpunkt diesen Montag für die gemeinsame Zuganreise aus Jena //

15:30 am Westbahnhof (Abfahrt: 15:39)

Die rechte Offensive rund um PEGIDA und co. ist zur Zeit in aller Munde.
Medien überschwemmen uns mit Nachrichten über rassistische
Demonstrationen sowie Ausschreitungen in ganz Deutschland – nur von
Thüringen wird bislang vergleichsweise wenig berichtet.

*SÜGIDA: Thüringens größter Naziaufmarsch seit Jahren*

Dabei finden sich bei der SÜGIDA-Bewegung in Suhl jeden Montag mehrere
Hundert gewaltbereite und organisierte Neonazis zusammen, die sich nach
ihrer Kundgebung noch gemeinsam zu einem aggressiven „Spaziergang“
aufmachen. Einer der Redner auf der letzten SÜGIDA-Kundgebung war zudem
der wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugner Paul Latussek.

In Suhl findet somit zur Zeit die größte rechte Mobilisierung Thüringens
seit Jahren statt. Medienberichten zufolge waren es diesen Montag ca.
1000 Teilnehmende. Die Zahl der Gegendemonstrant_innen am letzten Montag
lag lediglich bei ca. 500.

*Was heißt das für uns*?

Wir müssen dem rassistischen Gedankengut entschlossen und gemeinsam
etwas entgegensetzen! Wir müssen SÜGIDA und seinen Nazis entgegentreten
und klar machen, dass wir die rassistische Hetze nicht dulden: Keinen
Meter den Faschisten!

Schließt euch zusammen, bildet Bezugsgruppen und verhindert gemeinsam
mit uns die Verbreitung des braunen Gedankenguts in Thüringen, dem
SÜGIDA zur Zeit ein besonders hässliches Gesicht gibt.

[Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig es
ist, sich gut vorzubereiten: Bezugsgruppen sind zu Eurer eigenen
Sicherheit und dienen der Kommunikation vor Ort, damit wir gemeinsam
schnell handlungsfähig sind.]

Für Informationen und Kontakt:

fucksuegida.blogsport.de


facebook.com/rassismusentgegentreten

entgegentreten@riseup.net

„Capitalism, Crisis & Blockupy“

*SALONKOMMUNISMUS* im Frühjahr 2015
Ein gemütliches Diskussionsangebot immer wieder Sonntags im Wohnzimmer.

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Veranstaltungsreihe „CAPITALISM & CRISIS“
11. Januar / 25. Januar / 15. Februar
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*Kapitalismus in der Krise*
11. Januar 2015 / 15 Uhr / Wohni
In Zeiten der Krise wird regelmäßig der alte Marx als ahnungsvoller Prophet aus der Mottenkiste geholt, um dann in den Phasen des ökonomischen Aufschwungs wieder in Vergessenheit zu geraten. Dabei deuten seine ökonomischen Überlegungen gerade auf einen untrennbaren Zusammenhang von Akkumukation und Überakkumulation, auf eine
permanente Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Ökonomie hin, die durch keinerlei Maßnahmen – etwa von Seiten der Politik – zu umgehen ist. Es soll daher der innere Zusammenhang von Krise und Kapitalismus beleuchtet werden. Orientiert wird sich dafür an den Hauptströmungen marxistischer Krisentheorie, die in ihrem Erklärungspotenzial den Ansätzen bürgerlicher Krisentheorien gegenübergestellt werden.

*Die EU in der Krise*
25. Januar 2015 / 15 Uhr / Wohni
Wir wollen gemeinsam die Wirtschaftskrise von 2008 mit ihren andauernden Auswirkungen auf die einzelnen EU-Staaten untersuchen. Wo kommt die Krise her? Wie verwandelte sich dabei eine Krise der Finanzwirtschaft in eine Staatsschuldenkrise, von welcher nur bestimmte EU-Mitgliedstaaten betroffen waren? Was ist kritikwürdig an dem Vorwurf, diese hätten “über ihre Verhältnisse gelebt”? Und was hat der Neoliberalismus eigentlich damit zu tun? Dazu wollen wir Erklärungsansätze erarbeiten und diskutieren.

*Widerstand in der Krise*
15. Februar 2015 / 15 Uhr /Wohni
Austeritätspolitik war und ist die Antwort auf die „große Krise“. Aber Neoliberaler Autoritarismus und rigide Sparprogramme der Troika haben nicht nur zunehmend Armut und Prekarität, sondern auch weltweit neue Protestbewegungen hervorgebracht. In diesem Teil wollen wir uns einen kritischen Überblick verschaffen, über Akteure und Strategien des „neuen Bewegungszyklus“. Im Zentrum soll dabei die Diskussion über das Für und Wider einer linksradikalen Beteiligung an Blockupy.Frankfurt stehen.