Wir, die ALOTA und linksradikale Praxis – Interview in der aktuellen Lirabelle

Zwei Jahre in Folge haben wir in Jena die „Alternativen Orientierungstage“ (ALOTA) organisiert – eine vielschichtige linke Veranstaltungsreihe zum Semesterbeginn. In der aktuellen Ausgabe des Thüringer Szene-Blatts Lirabelle sprechen wir mit den Genoss_innen vom Infoladen Sabotnik aus Erfurt über die Idee dahinter. Wir bilanzieren ein wenig und halten unsere Erfahrungen mit den Möglichkeiten und Fallstricken linker Praxis in der Hochschule fest.

„[…]Die vielen Veranstaltungen zum Semesterbeginn bringen einen Haufen Leute zusammen, stellen politische Gruppen und Projekte vor und bieten für Neuangekommene gleich zu Beginn des Studiums eine Perspektive über den Mensa-Tellerrand hinaus. Im Zentrum der ALOTA steht damit nicht der Universitätsbetrieb, sondern das widerspenstige Jena als Ganzes. [… ]

[…] Mit dem Schwerpunkt auf Projekte wie den ALOTA laufen wir natürlich Gefahr, das elitäre Projekt der durchakademisierten Mittelstandslinken weiter zu reproduzieren. Aber seien wir mal ehrlich: Das ist ein bundesweites Problem der (radikalen) Linken, was eigentlich noch ganz andere grundlegende Auseinandersetzungen mit dem eigenen Politik-Modus und all den eingefleischten Szenegewohnheiten erfordert.[…]

Den ganzen Artikel findet ihr auf lirabelle.blogsport.eu oder in gedruckter Version im Infoladen und an anderen einschlägigen Orten der Thüringer Polit-Landschaft.