Archiv der Kategorie 'Aktionen'

unteilbar & we‘ll come united am Samstag (24.8.) in Dresden

[English below]
Am Samstag ist die bundesweite Unteilbar – Demo! Wir sind auch mit am Start: im Parade-Power-Block von We‘ll come united. Wir fahren gemeinsam mit dem Zug nach Dresden, schließt euch gern an!

Los gehts am 24. August um 8:49 Uhr ab Jena (Paradies). Treffpunkt zum gemeinsamen Sachsen-Thüringen-Ticket-Kauf ist um 8:30 Uhr. Die Auftaktkundgebung in Dresden ist um 13 Uhr auf dem Altmarkt, von 14-17 Uhr läuft die Demo und ab 17 Uhr ist dann auf der Cockerwiese noch eine große Abschlusskundgebung.

Wir planen um 19:14 Uhr ab Dresden (Hbf) wieder zurück zu fahren. Können das aber auch gemeinsam auf der Hinfahrt noch mal besprechen.

Schließt euch an! #Solidarität verteitigen! #Unitedagainstracism #Refugeeswelcome

Aufruf Welcome United

Next Saturday, the Unteilbar demonstration will take place in Dresden! We will also join: in the Parade Power Block of We‘ll come united. We will go to Dresden together by train, join us if you like.

We‘ll start on 24 August at 8:49 from Jena (Paradies). Meeting point for buying group tickets together will be at 8:30. The rally in Dresden will start at 13:00 on Altmarkt, the demonstration will be walking from 14:00–17:00 and the big final rally will take place at 17:00 on Cockerwiese.

We‘re planning to leave from Dresden (central station) at 19:14, but we can coordinate this together on the train ride to Dresden.

Join us! Defend #Solidarity! #Unitedagainstracism #Refugeeswelcome

Call Welcome United

Zugtreffpunkt Geflüchteten Soli-Demo am 10.08. Gotha / joint journey to Refugee Solidarity Demonstration 10.08. in Gotha

Stop Deportation! 10/08/19 in Gotha

[English below]
Am nächsten Samstag findet in Gotha eine Protestaktion und Soli-Demo der Geflüchteten in Gotha statt. Die Nigerianische Community ist dort von Abschiebung bedroht. Seit einigen Jahren kooperieren die Deutsche und die Nigerianische Regierung stärker miteinander. Die Folge sind u.a. nächtliche Abschiebungen aus dem Lager in Gotha. Deshalb gibt es am Samstag ab 10 Uhr eine Kunstinstallation der Refugee Black Box statt, nachmittags gibt es eine Kundgebung und eine Demo. Den Aufruf findet ihr hier (Deutsch)

Die Organisator*innen – Nigerianer*innen, Geflüchtete aus Gotha und Aktivist*innen von The VOICE Refugee Forum – fordern alle progressiven Aktivist*innen, Sympathisant*innen, Freundinnen und Freunde, Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge dazu auf, die Kampagne gegen die Abschiebungen von Nigerianern zu unterstützen und gegen Abschiebung und Isolation von Geflüchteten zu protestieren. Sie fordern ein Ende der Abschiebungen und Bewegungsfreiheit.

Deshalb wollen wir nächsten Samstag mit so vielen Menschen wie möglich zusammen nach Gotha fahren, um die Proteste zu unterstützen. Kommt mit uns mit! Treffpunkt für die gemeinsame Anreise ist 9:45 am Westbahnhof auf Gleis 1, wo wir Gruppentickets kaufen und zusammen in den Zug einsteigen, der 10:06 losfährt. Mit Umsteig in Weimar sind wir dann 11:25 in Gotha. Die gemeinsame Rückfahrt findet am nach der Demo statt.

Leitet den Aufruf weiter! Wir sehen uns Samstag 9:45 am Westbahnhof. (Es gibt auch einen anderen Zugtreffpunkt von breakdeportation. Lasst euch davon nicht beirren, wir wollen einfach gern schon ein bisschen eher, zu der Kunstinstallation, da sein. Der spätere Treffpunkt von breakdeportation steht aber trotzdem.)

Sendet eure Solidaritätsbotschaften. Wenn ihr nicht kommen könnt, um mit uns gemeinsam eure eigene Black Box zu gestalten, könnt ihr ein Foto eurer Refugee Black Box an die Facebook-Seite der Refugee Black Box senden.
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Next Saturday there will be a protest action and solidarity demonstration of Refugees in Gotha. The Nigerian Community there is threatened with deportations. The German and the Nigerian government have strengthened their cooperation since some years. One consequence of this are nightly deportations from the refugee camp in Gotha. Therefore, there will be an art installation from Refugee Black Box starting at 10 AM in Gotha and a rally plus demonstration in the afternoon. You can find the call here (English)

The organizers – Nigerians, Refugees from Gotha and activists from The VOICE Refugee Forum – call on all progressive activists, friends and sympathizers, refugees and non-refugees to join the campaign against deportation of Nigerians and to protest against the deportations and against isolation of refugees. They demand an end of the deportations and freedom of movement.

That’s why we want to come to Gotha with as many people as possible next Saturday to support the protest. Join us! Meeting point for the journey by train is 9:45 AM on platform 1 of train station Jena-West, where we will buy group tickets together and get on the train that leaves at 10:06. After changing in Weimar we will be in Gotha at 11:25. The joint way back will take place after the demonstration.

Spread the word! See you on Saturday at 9:45 AM at Jena-West. (There is another meeting point by breakdeportation. Don‘t be confused, we just want to be there a little bit earlier to see the art installation. So, you can chose between the two meeting points, the other is still up-to-date.)

Send your solidarity message. If you are not able to come to make your own Black Box you can send a photo of your Refugee Black Box to the Facebook page of the Refugee Black Box.

ALLES MUSS MAN SELBER MACHEN! Feministisch, soldidarisch & klimagerecht gegen den Wahlkampftauftakt der AfD

Do it yourself! Am 1.Mai plant die AfD ihren Wahlkampfauftakt in Erfurt. Feministisch, solidarisch & klimagerecht werden wir uns dem entgegenstellen und gemeinsam mit dem Bündnis „Zusammenstehen“ den völkischen Aufmarsch in die Zange nehmen!

Kommt mit uns in den queerfeministischen Block am 1. Mai!
Neben einem klimapolitischen Demonstrationsteil von „Ende Gelände“ und einem antirassistischen Solidarity-Block, wird es am 1. Mai einen queerfeministischen Block geben. Warum? Die Angriffe auf feministische Errungenschaften und queerfeministische Politiken durch die AfD nehmen zu: Ob in Hetztiraden in sozialen Medien, Angriffen auf sexuelle Selbstbestimmung oder trans- und homofeindlichen Aussagen von AfD-Politiker*innen. Wir werden dies am 1. Mai nicht unkommentiert lassen: Kampf dem organisierten Antifeminismus! Kampf dem Patriarchat! Lasst uns der AfD gemeinsam vielfältig und rebellisch den Tag versauen! Zieht euch was lilafarbenes an und kommt mit uns in den queerfeministischen Block!

Den kompletten Aufruf uns alle Infos gibt´s unter doityourself.noblogs.org und auf schnauzevoll.noblogs.org/

Feministisch, soldidarisch & klimagerecht gegen den Wahlkampftauftakt der AfD

Am 1. Mai 2019 plant die AfD einen Aufmarsch mit mehreren tausend Menschen in Erfurt. Diese Großdemonstration soll den Wahlkampfauftakt für die drei ostdeutschen Landesverbände Brandenburg, Sachsen und Thüringen darstellen. Dass diese drei Landesverbände, die dem völkisch-nationalistischen „Flügel“ der AfD um Björn Höcke zugeordnet werden, genau am 1. Mai – dem Arbeiter*innenkampftag – nach Erfurt mobilisieren, ist kein Zufall: Die AfD greift die Frage nach sozialer Gerechtigkeit auf und bietet für gegenwärtige Krisen und Missstände völkische und nationalistische Lösungen an.

Wir lehnen die menschenfeindliche Politik der AfD ab! Anstatt dessen fordern wir grenzenlose Solidarität mit Geflüchteten, das Ende der Unterdrückung von Frauen bzw. Diskriminierung von Trans, Inter, Queers, Lesben und Schwulen. Wir setzen uns für ein verantwortungsvolles Handeln, eine effektive Klimapolitik und konsequenten Antikapitalismus ein! Der Wandel hin zu einer besseren Gesellschaft kommt nicht von allein, es liegt an uns, ihn zu erkämpfen! Denn wie wir wissen: Alles muss man selber machen! Kommt deshalb am 01. Mai nach Erfurt auf unsere Demo!

JENA GOES ENDE GELÄNDE – Sonderzug in die Grube

Nach monate- und jahrelangen Kämpfen im und um den Hambi, wurde am vergangen Wochenende ein wichtiger Zwischenschritt erreicht. Nachdem die Polizei gut eine Woche davor die letzten Baumhäuser geräumt hatte, sind am 06.10. wieder tausende Menschen in den Wald geströmt um sich den Wald zurück zu holen. Mit allen möglichen Menschen sind Finger von Ende Gelände von der Kundgebung in den Wald gegangen. Es wurden neue Baumhäuser errichtet, Barrikaden gebaut und die von RWE geschaffenen Gräben wieder zugeschüttet, während die Polizei nur noch draußen vor dem Wald stehen und zusehen konnte. Diese hatte noch versucht die Kundgebung zu verbieten, war damit aber gescheitert und so kamen letztenendes doch unglaubliche 50.000 Menschen zur Kundgebung. Das Urteil vom Oberverwaltungsgericht in Münster, welches nun erstmal vorläufig die Rodung stoppt, markiert eine deutliche Niederlage für RWE, die NRW-Landesregierung und die Polizei.

Doch nun heißt es dran bleiben!

Auch wenn das vergangene Wochenende ein riesiger Erfolg für die Klimabewegung war, ist es gerade jetzt wichtig dran zu bleiben. Die Bagger baggern immer noch weiter und es muss deutlich gemacht werden, dass ein sofortiger Kohleausstieg unabdingbar ist und es keinen Strukturwandel, sondern ein anderes System braucht!
Deswegen geht es Ende Oktober wieder in die Grube um Kohleinfrastruktur zu blockieren!
Vom 25.-29. Oktober wird es die Aktionstage von Ende Gelände beim Hambacher Revier geben. Da dann ein bisschen länger geblieben wird, wird es auch ein Camp geben, sodass alle Menschen sich in Ruhe auf die Aktionen vorbereiten können.

Das erste Mal in der Geschichte von Ende Gelände wird es dieses Jahr ein Sonderzug geben. Über Prag, Leipzig, Berlin und Hannover geht es dann mit Tausend Menschen in den Hambi!
Und auch Jena fährt mit!
Tickets für den Sonderzug könnt ihr entweder im Ketzal (Zwätzengasse 7/8) kaufen oder bei den Veranstaltungen am 10.10. und am 17.10.von Ende Gelände während der Alternativen Orientierungstage:

Lasst uns also Ende Oktober zeigen, dass wir keine Zeit mehr haben!
System Change, Not Climate Change!

KEIN SCHLUSSSTRICH! Kundgebung zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess | 11. Juli ab 17:00 Holzmarkt

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

5 Jahre nach der Eröffnung des Prozesses gegen Beate Zschäpe und einige Unterstützer des sogenannten NSU bleiben mehr Fragen als eine wirkliche Aufklärung der Entstehung, Verheimlichung und Vertuschung seiner menschenverachtenden Aktivitäten. Vor allem den Betroffenen des faschistischen Terrors wird nach wie vor viel zu wenig Solidarität und Gerechtigkeit zu Teil.

Auch in Jena, der Herkunftsstadt der NSU-Gruppe, gibt es weiterhin kaum eine angemessene Beschäftigung seitens der Stadt und Zivilgesellschaft mit ihren Nazis. Das Kapitel NSU soll nach dem Urteil des Oberlandesgerichts in München nach Willen der Staatsanwaltschaft, staatlicher Behörden und der Regierungen zu den Akten gelegt werden. Damit werden auch heute stattfindende Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt – bis hin zur Entstehung weiterer rechtsterroristischer Gruppierungen wie der „Gruppe Freital“ – relativiert und verschleiert.

Lasst uns dagegen protestieren, an die Betroffenen denken, ihr Recht einfordern und für eine lückenlose Aufklärung eintreten! Erinnern wir uns auch daran, dass Jena der Herkunftsort des NSU ist und damit – wie auch in München – kein Schlussstrich ziehen!

Unter anderem wollen wir auf der Kundgebung die Anklageschrift des „Tribunals ‚NSU-Komplex‘ auflösen“ hören. Verzichtet bitte insbesondere in diesem Fall auf Parteisymbole und Vereinnahmungsversuche.

Am Tag der Urteilsverkündung werden in vielen Städten Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden. Einen Überblick, sowie den vollständigen Aufruf zur Demonstration beim Oberlandesgericht in München gibt es auf auf nsuprozess.net.