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AUF INS GEFECHT! – Alternative Orientierungstage 4.0 | 09.- 21. Oktober 2017

ALOTA2017

Nach monatelangen Vorbereitungen freuen wir uns auch dieses Jahr verkünden zu dürfen: Die Alternativen Orientierungstage 2017 (ALOTA) stehen in den Startlöchern! Während rund um die Uni in diesen Tagen die Programmhefte verteilt werden, können sich Erstsemestler_innen, Alteingesessene und Neuzugezogene auf über 80 Veranstaltungen an zahlreichen Spots in der Stadt freuen.

Aber auch wir sind gespannt, schließlich erhoffen wir uns von den ALOTA auch ein mutmachendes Zusammenkommen der emanzipatorischen Linken dieser Stadt. Austausch, Diskussion, Vernetzung, Organisierung – all das sind Dinge, die wir in diesen beunruhigenden Zeiten einer mehr und mehr nach rechts rutschenden Gesellschaft bitter nötig haben.

Einen längeren Aufruf, alle Infos rund um das Programm, sowie Aktuelles zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf Facebook, sowie auf alota-jena.org. Dort heißt es:

In den kommenden zwei Wochen wollen wir also gleich zu Beginn des Semesters mit dir das studentische Alltagsleben hinterfragen und (nicht nur dazu) Alternativen aufzeigen. Das breite Veranstaltungsprogramm der ALOTA wird dabei von unterschiedlichen Gruppen und Einzelpersonen mit Leben gefüllt. Diese vielzähligen politischen und kulturellen Projekte stellen sich in den nächsten Tagen vor und lassen dich teilhaben an ihren Ideen, ihren Aktionsformen, ihren Zweifeln und ihrem Protest.

All diese Menschen, Gruppen und Räume vereint der Unmut mit bestehenden Verhältnissen und der Wille an ihnen zu rütteln, sodass sie in verschiedensten thematischen Bereichen aktiv sind. Die ALOTA sollen uns also auch in diesem Jahr vor Augen führen, dass es so, wie es gerade läuft, nicht bleiben kann – im studentischen Alltag, in der Uni, aber auch im Rest der Stadt und der Gesellschaft. Wir wünschen uns, dass sich in den kommenden Tagen Gelegenheiten bieten zum einander Kennenlernen, zum gemeinsam Organisieren und zur gegenseitigen Selbstermächtigung – und damit Wirkung entfalten, die sich weit über die nächsten zwei Wochen hinaus erstreckt.

Dieses Jahr steht besonders im Fokus, dass wir uns nicht nur im Radius zwischen Campus und ThULB bewegen und diesen maßgeblich mitbestimmen, sondern auch darüber hinaus Raum aneignen und nicht passiv hinnehmen, was gegeben ist. Fast zwanzig Orte in der Stadt öffnen ihre Türen und laden uns ein, dort aufeinanderzutreffen um soziale Dynamiken zu entfachen. Wir freuen uns sehr darauf, mit dir in diesem lebendigen Durcheinander mitzumischen und uns gemeinsam ins Handgemenge zu begeben!

We proudly present: ALOTA 2016 – Zwei Wochen Alternative Orientierungstage in Jena

Es ist wieder soweit: Das Programm der diesjährigen ALOTA klopft an die Tore der Uni Jena und voller Vorfreude sagen wir „Klar machen zum Entern!“. Die ersten Plakate hängen bereits in der Stadt, die Booklets sind frisch gedruckt eingetroffen und auch das CouchCafé, welches vom 10. – 14. Oktober im Campus-Foyer unser Infopoint und die zentrale Anlaufstelle sein wird, steht in den Startlöchern.

Egal ob ihr alteingesessen oder frisch in der Stadt eingetrudelt seid: Fühlt euch eingeladen, in den kommenden Wochen das widerspenstige Jena kennenzulernen, mit uns ein wenig von den ausgetrampelten Wegen abzukommen und gleich zu Beginn des Semesters das studentische Alltagsleben zu hinterfragen. Das geballte Programm der ALOTA ist der Keil, der das monoton ratternde Getriebe des universitären Normalbetriebs mal kurzzeitig lahmlegt und Räume schaffen soll zum Innehalten und Durchatmen, aber vor allem auch um anzuzweifeln, was uns als unveränderbar verkauft wird.

Mehr zu den Hintergründen, sowie alle Infos und Ankündigungen rund um das Programm findet ihr ab sofort auf alota.co.vu.

Wir, die ALOTA und linksradikale Praxis – Interview in der aktuellen Lirabelle

Zwei Jahre in Folge haben wir in Jena die „Alternativen Orientierungstage“ (ALOTA) organisiert – eine vielschichtige linke Veranstaltungsreihe zum Semesterbeginn. In der aktuellen Ausgabe des Thüringer Szene-Blatts Lirabelle sprechen wir mit den Genoss_innen vom Infoladen Sabotnik aus Erfurt über die Idee dahinter. Wir bilanzieren ein wenig und halten unsere Erfahrungen mit den Möglichkeiten und Fallstricken linker Praxis in der Hochschule fest.

„[…]Die vielen Veranstaltungen zum Semesterbeginn bringen einen Haufen Leute zusammen, stellen politische Gruppen und Projekte vor und bieten für Neuangekommene gleich zu Beginn des Studiums eine Perspektive über den Mensa-Tellerrand hinaus. Im Zentrum der ALOTA steht damit nicht der Universitätsbetrieb, sondern das widerspenstige Jena als Ganzes. [… ]

[…] Mit dem Schwerpunkt auf Projekte wie den ALOTA laufen wir natürlich Gefahr, das elitäre Projekt der durchakademisierten Mittelstandslinken weiter zu reproduzieren. Aber seien wir mal ehrlich: Das ist ein bundesweites Problem der (radikalen) Linken, was eigentlich noch ganz andere grundlegende Auseinandersetzungen mit dem eigenen Politik-Modus und all den eingefleischten Szenegewohnheiten erfordert.[…]

Den ganzen Artikel findet ihr auf lirabelle.blogsport.eu oder in gedruckter Version im Infoladen und an anderen einschlägigen Orten der Thüringer Polit-Landschaft.

Nach den ALOTA ist vor den ALOTA!


Einladung zum Auswertungstreffen der „Alternativen Orientierungstage“

// Freitag, 30. Oktober 2015, 16 Uhr,
// Im Infoladen, Schillergäßchen 5 (überm Café Grünowski)

Die „Alternativen Orientierungstage“ (ALOTA) sind nun das zweite Jahr in
Folge erfolgreich zu Ende gegangen. Wir hoffen, dass sie nicht das
letzte Mal in Jena stattgefunden haben und laden deshalb euch, d.h. alle
Interessierten und Beteiligten ein, gemeinsam mit uns die letzten zwei
Wochen auszuwerten. Was war gut und nett? Was war nervig und schlecht?
Was hat euch gefehlt? Wie kann es weiter gehen? Was ist eure Meinung zu
den einzelnen Veranstaltungen, euer Gesamteindruck, eure Anregungen und
eure Kritik?
All das interessiert uns genauso wie eure Ideen und Vorschläge dazu, wie
wir begonnene Diskussionen fortführen und entstandene Ideen umsetzen
können. Lasst uns das Konzept der ALOTA für die Zukunft sichern und
überarbeiten, ausweiten, verbessern, auf dass wir auch im nächsten Jahr
das Wintersemester an der FSU mit einem kritischen Alternativprogramm
starten können!

ALOTA – Worum geht’s uns da eigentlich?

Die große Beteiligung – besonders in der ersten Woche – hat uns sehr
gefreut und in der Meinung bestärkt, dass in der Uni zweifelsohne mehr
möglich ist, als Credits zu sammeln und Musterstudienplänen
hinterherzurennen. „Still not lovin‘ Friedolin“ heißt für uns, dem Trott
eines auf Leistung und Verwertbarkeit getrimmten Unialltags eine Absage
zu erteilen und den Raum zu öffnen für all die Themen, die darin
systematisch zu kurz kommen. Studierengehen heißt nicht gleich
Vorbereitung für den Arbeitsmarkt, sondern in eine Lebensphase mit viel
Potential einzutreten: für Selbstorganisierung, für kritische
Auseinandersetzung mit der Uni, der Welt, sich selbst, für
emanzipatorische politische Praxis. Daran sollten uns auch in Zukunft
die ALOTA immer wieder erinnern.

Wir stellen uns vor + Solitresen


Im Rahmen der „Alternativen Orientierungstage“ stellen wir unter dem Titel Schweinsein im Schweinesystem uns und unser Konzept einer offenen Basisgruppe vor und wollen über Ohnmacht und Perspektiven einer sich im Wandel befindenden radikalen Linken diskutieren. Wer Interesse hat, ist gern gesehen!

Für den Rest des Abends laden wir dann zum vierten (ANITRA-)SOLITRESEN ein. Dieses Mal gehen die Gelder an antirassistische Projekte im Raum Jena.